Über 1 Milliarde Dollar an Kryptowährungs-Futures liquidiert!
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Laut der Analyseplattform Bybt wurden in den letzten 24 Stunden Krypto-Futures im Wert von insgesamt 1,2 Milliarden Dollar liquidiert, da die globalen Märkte weiterhin in alle Richtungen abrutschen.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts befindet sich die große Mehrheit der wichtigsten Kryptowährungen weiterhin im roten Bereich. Bitcoin beispielsweise ist seit Samstag um 10 % gesunken und wird laut der Krypto-Metrik-Plattform CoinGecko bei rund 43.550 $ gehandelt.

Der Preis von Ethereum, dem zweitgrößten digitalen Vermögenswert nach Marktkapitalisierung, ist seit dem Wochenende ebenfalls um 12 % gefallen und lag bei Redaktionsschluss bei 3.079 US-Dollar.

Infolgedessen hat der anhaltende Einbruch zu einer Welle von Liquidationen auf Handelsplattformen für Kryptowährungsderivate geführt. Denn wenn die Märkte fallen oder steigen, werden übermäßig fremdfinanzierte Positionen automatisch von den Börsen liquidiert, da die Händler ihre Margenanforderungen nicht mehr erfüllen können.

Natürlich entfiel der größte Teil der heutigen Liquidationen auf Long-Positionen, d. h. auf Positionen, bei denen die Händler auf steigende Kurse gesetzt hatten. Nach Angaben von Bybt waren 83,53 % der in den letzten 24 Stunden aufgelösten Positionen Long-Positionen, was fast einer halben Milliarde Dollar entspricht.

Auf der anderen Seite wurden im gleichen Zeitraum nur 96,88 Mio. USD an Short-Positionen aufgelöst.

Insgesamt verloren im Laufe des vergangenen Tages etwas mehr als 205.000 Händler ihre Positionen, wobei die größte Liquidation im Wert von 10 Millionen Dollar an der Kryptowährungsbörse BitMEX stattfand.

Der Evergrande-Effekt

Der Markt für Kryptowährungen ist nicht der einzige, der in den letzten Tagen gefallen ist. Auch andere Märkte, darunter der S&P 500, der Dow Jones Industrial Average und die weltweiten Aktienmärkte, sind weiterhin rückläufig.

Viele Analysten führen den weltweiten Markteinbruch auf die jüngsten Sorgen um den hoch verschuldeten chinesischen Immobilienriesen Evergrande zurück. Laut CNBC könnte der potenzielle Zusammenbruch dieses angeschlagenen Unternehmens sogar die gesamte Weltwirtschaft in Mitleidenschaft ziehen.

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